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Trotz Kritik: Pakistans Präsident in Großbritannien

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Trotz Kritik: Pakistans Präsident in Großbritannien

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Im Schatten diplomatischer Spannungen zwischen Großbritannien und Pakistan hat Präsident Asif Ali Zardari den britischen Premierminister getroffen. Er ist der erste ausländische Staatsmann, den David Cameron auf dem offiziellen Landsitz der Regierung Chequers empfing. Cameron hatte Pakistan im Vorfeld beschuldigt, Terror in Indien und Afghanistan zu verbreiten. Zardari hingegen hatte Cameron verärgert, indem er von der Niederlage der US-geführten Truppen in Afghanistan sprach.

Neben dem Terrorismus geht es bei den mehrtägigen Gesprächen auch um die Hilfe für die pakistanischen Flutopfer. Bei den schlimmsten Überschwemmungen der letzten Jahrzehnte kamen bisher mehr als 1.600 Menschen ums Leben. Die Pakistaner werfen ihrer Regierung Versagen vor. Sie kritisieren den Zeitpunkt von Zardaris Europareise, während Millionen Menschen in Nordpakistan von den Folgen der Flutkatastrophe betroffen sind.