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Millionen Pakistaner leiden unter Flutkatastrophe

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Millionen Pakistaner leiden unter Flutkatastrophe

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Die Flutkatastrophe in Pakistan und Indien wird zur immer größeren Belastungsprobe für die Menschen. Die pakistanische Regierung verhängte die höchste Alarmstufe, da die Überschwemmungen sich weiter nach Süden ausdehnen. In den beiden am stärksten betroffenen Provinzen sind Millionen Menschen beeinträchtigt. Wegen Unwetter, Überflutungen und Erdrutschen stieg die Zahl der Todesopfer auf etwa 1600.

Der pakistanische Ministerpräsident Yusaf Raza Gilani appellierte an die internationale Gemeinschaft, die Not der betroffenen Menschen lindern zu helfen.

Ein Teil der Hilfe ist mittlerweile angelaufen. Am Donnerstag brachten Hubschrauber die ersten Lebensmittel ins nördliche Swat-Tal. Da sich jedoch das Wetter verschlechterte, mussten die Flüge für diesen Freitag abgesagt werden. Dort sollen nun Esel-Karawanen den Hungernden helfen.

Auch im benachbarten Indien forderten massive Regenfälle neue Todesopfer. In der Himalaya-Stadt Leh sorgten Überschwemmungen, Regenfälle und Erdrutsche für Chaos. Mehr als 110 Menschen kamen ums Leben, hunderte weitere wurden verletzt. Die bergige Region im südöstlichen Kaschmir zieht Jahr für Jahr zahlreiche Touristen an – vor allem im Sommermonat August.