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Russische Brände weiten sich aus

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Russische Brände weiten sich aus

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Die Waldbrände in Russland breiten sich trotz internationaler Hilfe immer weiter aus.

In der Moskau sank die Sichtweite wegen der Großfeuer in unmittelbarer Umgebung der Hauptstadt stellenweise auf unter 50 Meter.

Der Rauch drang auch in die besonders tiefen Schächte der weltberühmten Metro.

Die Schadstoffbelastung der Luft stieg auf weit mehr als das Sechsfache des normalen Wertes.
Hunderte Menschen ließen sich wegen Beschwerden in Kliniken behandeln.

Auf den internationalen Flughäfen kam es wegen der
schlechten Sicht zu langen Verspätungen, mehrere Flüge wurden in andere Städte umgeleitet.

Ärzte in Moskau warnten vor gesundheitlichen Problemen:“Angesichts des aktuellen Verschmutzungsgrades der Luft raten wir davon ab, überhaupt noch nach draußen zu gehen. Jeder unnötige Kontakt mit dem Rauch sollte vermieden werden. Wer dennoch hinaus muss sollte mehrlagige Masken nutzen,- nicht nur einfache Papiermasken. Auch ist es wichtig, alles dafür zu tun, das kein Qualm von außen in die Wohnung eindringen kann.”

Landesweit kämpften Hunderttausende Feuerwehrleute, Soldaten und Freiwillige mit teils einfachsten Mitteln gegen die Flammen an.

Nach offiziellen Angaben kamen bislang mehr als 50 Menschen ums Leben, Tausende verloren Hab und Gut.

Vor Mitte kommender Woche werde der Smog kaum abziehen, warnen Meteorologen.