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Erdrutsche in China

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Erdrutsche in China

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Im Nordwesten Chinas sind nach heftigen Regenfällen bei mehreren Erdrutschen mindestens 127 Menschen ums Leben gekommen.

Wie die staatlichen Medien berichteten, werden noch viele Bewohner der Gemeinde Zhouqu im tibetischen Teil der Provinz Gansu vermisst.

Auch in anderen Landesteilen Chinas haben die Menschen mit sintflutartigen Regenfällen zu kämpfen.

Der chinesische Premierminister Wen Jiabao war ebenfalls unterwegs ins Krisengebiet. Mindestens 50.000 Menschen seien bisher von den Überflutungen und Schlammlawinen betroffen.

In einigen Bereichen der Region bedeckt eine bis zu einen Meter dicke Schlammschicht die Straßen.

Zur Verstärkung der Retter wurden Ärzteteams und 2000 Soldaten entsandt. Nach Angaben der Behörden starben in diesem Jahr in China mehr als 1450 Menschen durch Überschwemmungen, hunderte würden noch vermisst.