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Medwedew in Seperatisten-Republiken

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Medwedew in Seperatisten-Republiken

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Zwei Jahre nach dem Krieg im Südkaukasus hat der russische Präsident Dimitri Medwedew die von Georgien abtrünnige Republik Abchasien besucht.

In deren Hauptstadt Suchumi traf er mit dem Staatsoberhaupt Sergei Bagapch zu Gesprächen zusammen.

Dabei äußerte sich Medwedew zum Krieg gegen Georgien: “Die russische Entscheidung, in diesen Konflikt einzugreifen, war schmerzhaft und schwierig. Dann haben wir aber gesehen, daß es die richtige Entscheidung war, denn sonst hätten wir heute eine völlig andere Situation.”

Zahlreiche westliche Staats- und Regierungschefs hätten im persönlichen Gespräch mit ihm das russische Vorgehen in dem Konflikt gebilligt, so Medwedew weiter.

Georgien hatte in dem fünftägigen blutigen Konflikt mit hunderten Toten endgültig die Kontrolle über Südossetien sowie die ebenfalls abtrünnige Region Abchasien verloren. Moskau hatte anschließend beide Gebiete als unabhängige Staaten anerkannt.

Sowohl in der international nicht anerkannten Republik Südossetien als auch im seperatistischen Abchasien stellten Trauernde Lichter auf und legten Blumen nieder.

Auch in der georgischen Hauptstadt gedachten tausende Menschen der Opfer des Konfliktes.

Der georgische Präsident Michail Saakaschwili kündigte in einer Rede anlasslich der Gedenkfeiern an, man werde den Kampf für die Befreiung ganz Georgiens nicht aufgeben.