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Neuer kolumbianischer Präsident vereidigt


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Neuer kolumbianischer Präsident vereidigt

Unter extremen Sicherheitsvorkehrungen ist in Kolumbien der frühere Verteidigungsminister Juan Manuel Santos als neuer Präsident vereidigt worden.

Der 58 Jahre alte ehemalige Journalist und Ökonom folgt auf Álvaro Uribe, der das südamerikanische Land acht Jahre lang regierte. Santos gilt als “Uribes Erbe”. Santos: “Mein Hauptziel als Präsident wird es sein, die Beziehungen mit Venezuela und Ecuador wiederherzustellen. Mit Vertrauen, Besonnenheit und Vorsicht.”

Besonders der venezolanische Präsident Hugo Chávez befand sich in einem Dauerkonflikt mit Santos Vorgänger Uribe. Doch auch Chavez gab sich versöhnlich: “Ich bin durchaus gewillt nach Kolumbien zu fahren, um den neuen Präsidenten zu besuchen. Kein Problem. Ich liebe Kolumbien, es wird mir eine Ehre sein, wieder kolumbianisches Land zu betreten mit einer Botschaft des Friedens und des Respekts.”

Unter Uribe hatte Kolumbien der Regierung Venezuelas offiziell bei eine Sitzung der Organisation der Amerikanischen Staaten in Washington vorgeworfen, kolumbianische Farc-Rebellen zu beherbergen. Chavez brach daraufhin die diplomatischen Beziehungen ab und warf seinerseits Kolumbien vor, sich zusammen mit den Vereinigten Staaten auf einen Krieg gegen Venezuela vorzubereiten.

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