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Chrysler kann Verluste in Grenzen halten

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Chrysler kann Verluste in Grenzen halten

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Der staatlich gestützte US-Autobauer Chrysler hat seine Verluste im zweiten Quartal etwas eingedämmt – vor allem dank niedrigerer Produktionskosten und einer steigenden US-Nachfrage. Das Minus betrug umgerechnet rund 130 Millionen Euro, nach 150 Millionen im ersten Quartal; der Umsatz stieg um 8,2 Prozent auf fast 8 Milliarden Euro. Chrysler-Chef Sergio Marchionne hatte vor kurzem erklärt, dass der Konzern ohne die aus den Regierungskrediten erwachsende Zinslast bereits wieder profitabel wirtschaften könnte. Chrysler war im Zuge der Finanzkrise ins Trudeln geraten und hatte bei der US-Regierung Kredite über etwas mehr als fünf Milliarden Euro aufgenommen.

Weltweit konnte Chrysler im zweiten Quartal 407.000 Autos und Lieferwagen verkaufen, um 73.000 mehr als in den ersten drei Monaten des Jahres. Im kommenden Jahr will der Konzern an die Börse gehen. Außerdem soll der 20-prozentige Anteil, den Fiat an Chrysler hält, noch in diesem Jahr um fünf Prozent erhöht werden.