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Russland kämpft weiter gegen Brände

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Russland kämpft weiter gegen Brände

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Der Kampf gegen die Feuersbrunst in Russland geht weiter. Die Zahl der Toten liegt inzwischen bei über fünfzig. Die Feuer toben auf einer Fläche von fast zweitausend Quadratkilometern.

In der Hauptstadt Moskau sterben zur Zeit doppelt so viele Menschen wie in normalen Zeiten, teilen die dortigen Behörden mit: siebenhundert Menschen jeden Tag. Für die zusätzlichen Toten seien Hitze und die verseuchte Luft verantwortlich.

Die Brände gefährden jetzt auch ein Kernforschungszentrum in Sneschinsk am Ural. Nach Angaben der Behörden ist die Lage dort aber unter Kontrolle. Dagegen seien die Brände rund um das Forschungszentrum Sarow gelöscht.

Für Moskau sagt Alexej Ljachow, der Chef des Wetterdiensts, voraus, der Wind werde am Nachmittag wohl von Südost auf Süd oder Südwest drehen. In Moskau und Umgebung werde die Luft dann sauberer, wegen dieser westlichen Richtung.

Dazu kommt für die Flughäfen um Moskau noch: Die verschmutzte Luft behindert auch den Flugverkehr. Betroffen ist vor allem der Flughafen Domodedowo, der südlich von Moskau liegt. Hier können viele Flugzeuge lediglich nur mit Verspätung starten; und nur wenige Maschinen können landen.