Eilmeldung

Eilmeldung

Russland kämpft weiter gegen das Feuer

Sie lesen gerade:

Russland kämpft weiter gegen das Feuer

Schriftgrösse Aa Aa

Der Kampf gegen die Feuersbrunst in Russland geht unvermindert weiter. Die Zahl der Toten liegt inzwischen bei über fünfzig. Die Feuer toben auf einer Fläche von fast zweitausend Quadratkilometern.

Unterdessen trifft aber auch immer mehr internationale Hilfe in Russland ein. Deutschland verspricht zum Beispiel 100 000 Atemschutzmasken.

Frankreich schickt ein Löschflugzeug und Feuerwehrleute. Auch bulgarische Spezialisten sind im Einsatz; Italien und Polen schickten ebenfalls Hilfe.

Die Brände gefährden jetzt auch ein Kernforschungszentrum in Sneschinsk am Ural. Nach
Angaben der Behörden ist die Lage dort aber unter Kontrolle. Auch in der Gegend von Osjorsk brennt es: Dort wird Atommüll gelagert und wiederaufbereitet.

Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu fordert von den Einsatzkräften in Sneschinsk, alle Mittel dort einzusetzen. Erst wenn diese Gefahr gebannt sei, dürften sie sich um die Nationalparks kümmern.

Die verschmutzte Luft aus den brennenden Torfmooren behindert auch den Flugverkehr rund um Moskau: Hier kommt es zu vielen Verspätungen. Betroffen ist vor allem der Flughafen Domodedowo, der südlich von Moskau liegt.