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Aufräumen in Flutgebieten

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Aufräumen in Flutgebieten

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In den Hochwassergebieten im ostdeutschen Dreiländereck wird aufgeräumt: In den betroffenen tschechischen Gegenden sind die meisten Menschen wieder in ihre Häuser zurückgekehrt. Einige hundert Haushalte haben aber weiter keinen Strom oder kein Gas. Die Fluten trafen vor allem die Gegenden von Ústí und Liberec in Nordböhmen. Mehr als 300 Soldaten helfen bei der Beseitigung der Schäden.

In Polen kämpfen einige Gebiete ebenfalls noch mit den Folgen der Überschwemmungen. Schwierig bleibt die Lage in Bogatynia an der Grenze zu Sachsen; hier sind noch etliche Häuser ohne Strom. Weil viele Straßen zerstört sind, müssen Hilfsgüter über Deutschland herangebracht werden.

Im Land Brandenburg lässt die Gefahr langsam nach; größere Probleme gab es in der Nacht nicht. Am Dienstag passierte das Hochwasser auf der Neiße die Stadt Guben. Langsam sinken die Pegelstände; Entwarnung gibt es aber noch nicht: Die Deiche stehen weiterhin unter Druck, und zum Wochenende soll es wieder regnen.