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Chinas Konjuntur kühlt sich ab

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Chinas Konjuntur kühlt sich ab

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Die chinesische Wirtschaft wächst weiter, aber deutlich langsamer als bisher. Entsprechende Zahlen der chinesischen Regierung haben Investoren in der Region verunsichert. Die Regierung in Peking meldete ein deutlich geringeres Importwachstum sowie einen langsameren Anstieg der Immobilienpreise. Die Industrieproduktion wuchs im Juli nur um 13,4 Prozent, nach 13,7 Prozent im Vormonat. Die Investitionen in Wohnungen und andere Anlagegüter erhöhten sich um nur mehr 24,9 Prozent. Und der Preisdruck seitens der Erzeugerpreise verlangsamte sich auf 4,8 Prozent.

Diese Zahlen resultieren unter anderem daraus, dass die Regierung in Peking die Kreditvergabe an kommunale Regierungen und die Versorgung der Banken mit Geld wieder gedrosselt hat. Dennoch gehen Experten nicht von einem plötzlichen Abschwung im Reich der Mitte aus. Immerhin konnte China seine Exporte im Juli deutlich steigern und einen Handelsüberschuss von umgerechnet rund 22 Milliarden Euro erzielen. Zudem bleibe der Privatkonsum stabil, hieß es, und gleiche den Rückgang bei den Investitionen wieder aus.