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Internationale Hilfsangebote für Chinas Katastrophenopfer

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Internationale Hilfsangebote für Chinas Katastrophenopfer

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Drei Tage nach den Erdrutschen in Nordwestchina sinkt die Hoffnung, Überlebende in den Trümmern zu finden. Am Dienstag war ein 52-jähriger Mann unter einem eingestürzten Haus gerettet worden. Über 700 Leichen wurden bislang geborgen. Mehr als tausend Menschen werden noch vermisst.

In der Nacht zum Sonntag waren nach starken Regenfällen im tibetischen Teil der Provinz Gansu Erdrutsche niedergegangen, über die Stadt Zhouqu und umliegende Dörfer brachen Wasser- und Schlammmassen eines Flusses hinein. Die Menschen wurden im Schlaf unter ihren Häusern begraben.

Wegen der Trümmer- und Geröllberge kann schweres Gerät kaum eingesetzt werden, viele Orte sind zudem in der Gebirgslage kaum erreichbar. Die Vereinten Nationen haben China Hilfe angeboten, ebenso einzelne Länder wie Deutschland, die USA und Frankreich.

Über den verschütteten Ortschaften hängt der Geruch von Leichen. Mit Desinfektionsmitteln versuchen die Helfer, die Ausbreitung von Seuchen zu verhindern.