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Venezuela und Kolumbien vertragen sich wieder

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Venezuela und Kolumbien vertragen sich wieder

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Drei Tage nach dem Amtsantritt des neuen kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos haben Kolumbien und Venezuela beschlossen, wieder diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Das ist das Ergebnis des ersten Treffens von Santos und dem venezolanische Präsident Hugo
Chávez im kolumbianischen Santa Marta. Die beiden Staatschefs versicherten, dass zwischen den beiden Nachbarn eine neue Ära beginnen solle.

Man habe den Grundstein neuer Beziehungen gelegt, so Chavez. Jetzt müssen man sie sehr sorgfältig pflegen. Grund für die angespannten Beziehungen war unter anderem ein Vorwurf von Santos Vorgänger Uribe, Venezuela würde kolumbianische FARC-Rebellen beherbergen. Kolumbiens Präsdent Santos sagte: Chavez habe ihm versichert, dass er keine illegalen Gruppen auf seinem Territorium dulden werde, das sei wichtig für ihn und ein wichtiger Schritt, um die Beziehungen auf feste Füsse zu stellen. Die linksgerichteten kolumbianischen FARC-Rebellen . Sie kämpfen seit 1964 mit Gewalt gegen den Staat. In Kolumbien gelten sie, anders als in Venezuela, als terroristische Vereinigung.