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Angebliches Geständnis der zum Tode verurteilten Iranerin

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Angebliches Geständnis der zum Tode verurteilten Iranerin

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Die vom Tod durch Steinigung bedrohte Iranerin Sakineh Mohammadi-Aschtiani hat im Staatsfernsehen angeblich ein Geständnis abgelegt. Die von dem Regime in Teheran gleichgeschalteten Medien berichteten, die Frau habe die Vorwürfe der Justiz gegen sie bestätigt. Die zweifache Mutter ist wegen Ehebruchs und Mordes an ihrem Mann zum Tode verurteilt worden. Der Iran setzte die Vollstreckung des Steinigungs-Urteils im Juli vorerst aus. Ihr Verteidiger Mohammad Mostafaei, sagte dem norwegischen Fernsehen, das angebliche Geständnis der Frau sei eine vom iranischen Fernsehen verbreitete Lüge. Lügen seien in den kontrollierten Medien Alltag. Gegen den Verteidiger soll im Iran ein Haftbefehl vorliegen. Er hat das Land, das von Präsident Mahmud Ahmadinedschad regiert wird, verlassen und in Norwegen Asyl beantragt. Bei der Steinigung werden Frauen bis zum Hals eingegraben und so lange mit Steinen beworfen, bis sie tot sind.