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Mehr als 1.100 Todesopfer nach Erdrutsch in China

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Mehr als 1.100 Todesopfer nach Erdrutsch in China

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Nach den Überschwemmungen und Erdrutschen in Nordwestchina haben die Suchtrupps inzwischen mehr als 1.100 Leichen geborgen. Für die über 600 Verschütteten, die noch vermisst werden, besteht kaum noch Hoffnung. Tausende Soldaten und Freiwillige suchen weiterhin nach Überlebenden: Am Mittwoch konnten sie drei Tage nach den verheerenden Erdrutschen in der Provinz Gansu im Umkreis von Zhouqu sogar noch einen 50-Jährigen retten, der im Schlamm im zweiten Stock eines Hotels überlebt hatte, sowie ein weiteres Opfer.

Das Hauptaugenmerk richtet sich jetzt auf den Schutz der Überlebenden. Sauberes Wasser ist knapp, und die Behörden bemühen sich, die Ausbreitung von Seuchen zu verhindern. Wegen des instabilen Untergrunds können Zelte für die mindestens 45.000 Evakuierten nicht überall aufgestellt werden. Hinzukommt, dass es immer noch regnet, und in den nächsten Tagen werden weitere Unwetter erwartet.