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Pakistan: Hilfe kommt oft nur schleppend

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Pakistan: Hilfe kommt oft nur schleppend

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Bei der Flutkatastrophe in Pakistan ist bisher keine Entspannung abzusehen: Nach Angaben des Wetterdienstes werden die nächsten zehn Tage noch einmal entscheidend sein – angesichts einer zweiten Flutwelle, die derzeit durch die mittelpakistanische Provinz Pandschab rolle.

Vielen Menschen hat die Flut alles genommen, was sie zum Überleben brauchen: ihre Felder, ihr Vieh. Die Hilfe kommt vielen nicht schnell genug und ist zu wenig: “Jetzt haben wir Ramadan, und wir haben nichts bekommen”, klagt eine Frau. “Was sollen wir morgens und abends essen, vor und nach dem Fasten? Wenn das so weitergeht, kriegen die meisten von uns gar nichts. So geht das doch nicht!”

Rund 350 Millionen Euro will die UNO bei den Mitgliedsländern einwerben. Mit diesem Geld könnte den Betroffenen drei Monate lang geholfen werden.

Dazu kommt Hilfe wie die dreizehn zusätzlichen Hubschrauber, die die USA bereitstellen – ebenso wie eine Landeinsel, die vor der Küste stationiert wird und Hilfsflüge aufnehmen kann.

Nach Angaben der UNO brauchen sechs Millionen Pakistaner Soforthilfe, um zu überleben. Weitere acht Millionen Menschen sind demnach indirekt oder auf längere Sicht betroffen.