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Radioaktive Gefahr in Russland

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Radioaktive Gefahr in Russland

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In der Nähe der Atomanlage Sarow in Russland, rund 500 Kilometer östlich von Moskau, sind nach Angaben der Behörden weitere Waldbrände ausgebrochen. Der Direktor der Anlage bat die Regierung laut Medienberichten, die Feuerwehrleute und Soldaten, die die Brände in der Region bekämpfen, nicht abzuziehen. Unterdessen wurde bekannt, dass die Feuer in Gegenden, die noch von der Atomkatastrophe von Tschernobyl radioaktiv verseucht sind, stärker und großflächiger waren, als bisher von den Behörden eingeräumt wurde. Der Leiter von Russlands Waldschutzbehörde, Andrei Sirin sagte, diese Regionen und Wälder bräuchten speziellen Schutz vor Feuern, da die radioaktive Wolke zuammen mit dem Rauch aufsteigen und sich über ein großes Gebiet ausbreiten könne. Allein in den Wäldern des stark kontaminierten Gebiets Brjansk nahe der ukrainischen Grenze habe es 28 Brände gegeben. Diese seien aber inzwischen gelöscht, hieß es von der Behörde.