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Ruanda: Granatenanschlag nach Präsidentenwahl

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Ruanda: Granatenanschlag nach Präsidentenwahl

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Zwei Tage nach den Präsidentenwahlen in Ruanda hat es in der Hauptstadt Kigali einen Anschlag, vermutlich mit einer Granate, gegeben. Wie die Polizei mitteilte, wurden 20 Menschen verletzt, darunter auch zwei Kinder. Die Granate, sagte ein Polizeisprecher, sei mitten in eine Menschenmenge geworfen worden. Drei Verdächtige habe man festgenommen. Beobachter sagen, der Anschlag in den ostafrikanischen Land sollte möglicherweise die politische Lage destabilisieren. Wenige Stunden zuvor hatte die Wahlkommission in Kigali den Sieg des bisherigen Präsidenten Paul Kagame bekanntgegeben. Den Angaben zufolge erhielt er rund 93 Prozent der Stimmen. Beobachter hatten kritisiert, dass es keine wirklichen oppositionellen Kandidaten gegeben habe. Mehrere Oppositionspolitiker durften nicht kandidieren.