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Russen gedenken der Opfer der "Kursk"-Tragödie

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Russen gedenken der Opfer der "Kursk"-Tragödie

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Zehn Jahre nach dem tragischen Untergang der “Kursk” haben Hinterbliebene und Marine in Russland der toten Soldaten gedacht.

Am 12. August 2000 war das russische atomgetriebene U-Boot in der Barentssee vor Russlands Nordwestküste nach einer Explosion gesunken. Alle 118 Mann an Bord kamen ums Leben.

Der Unfall hatte massive Kritik am damaligen Präsidenten Putin und den russischen Behörden heraufbeschworen, weil Russland nicht über die nötigen Rettungsmöglichkeiten verfügte, wie sich schnell herausstellte, und wertvolle Zeit verstreichen ließ, bevor ausländische Hilfe angenommen wurde.

Laut Abschlussbericht einer Ermittlungskommission der Regierung war ein defekter Torpedo verantwortlich für das Unglück. Vieles blieb jedoch offen – oder geheim. Die Hinterbliebenen halten dem Militär vor, bis heute nichts aus der Tragödie gelernt zu haben. Der Kommandeur der Nordflotte beteuert hingegen, dass die Rettungsmöglichkeiten seitdem verbessert wurden.