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Starke Winde fachen Feuer in Portugal weiter an

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Starke Winde fachen Feuer in Portugal weiter an

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Die portugiesischen Waldbrände haben an Kraft gewonnen. Starke Winde fachten die Feuer im Norden und der Mitte des Landes neu an. Auch in der Nähe von Lissabon war ein Brandherd weiter außer Kontrolle. Etwa dreißig Feuer wüteten in mehreren Naturparks. Im ganzen Land waren 1500 Feuerwehrmänner im Einsatz. Frankreich schickte zwei Canadairs Löschflugzeuge zur Unterstützung. Doch die Lage blieb vorerst unübersichtlich – trotz der unternommenen Anstrengungen.

Ein Feuerwehrmann klagte, alle seien erschöpft. Den Menschen fehle die Kraft. Man brauche großen Mut, um gegen die Feuer zu kämpfen. Die Menschen seien seit 48 Stunden pausenlos im Einsatz.

Seit Anfang des Monats sind bereits mehr als 18.000 Hektar Wald und Unterholz den Flammen zum Opfer gefallen. Das könnte für Portugal etwa 20 Millionen Euro wirtschaftliche Einbußen bedeuten.

Diese Woche kamen zwei Menschen in den Flammen ums Leben. Die Meteorologen gaben vorerst keine Entwarnung, die hohen Temperaturen werden wohl erst ab kommendem Montag spürbar sinken.