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Neuer Waldbrand bedroht Atomforschungszentrum

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Neuer Waldbrand bedroht Atomforschungszentrum

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Die seit Wochen wütenden Waldbrände in Russland bedrohen erneut das Atomforschungszentrum in Sarow. Ein Feuer, das vor zwei Tagen durch einen Blitzschlag ausgelöst wurde, habe sich ausgeweitet und stelle nun “eine gewisse Gefahr” dar, teilten die Behörden am Freitag mit. Derzeit sind bei Sarow über 2.000 Feuerwehrleute im Einsatz.

Nach Angaben der Atomenergiebehörde Rosatom wurden trotz der Waldbrände in radioaktiv verseuchten Gebieten Russlands keine erhöhten Strahlenwerte festgetsellt. Nach offiziellen ukrainischen Angaben hat es in dem extrem verstrahlten, 30 Kilometer großen Sperrgebiet um den Unglücksreaktor von Tschernobyl bislang keine Brände gegeben.

Über Moskau legte sich im Laufe des Nachmittags wieder eine giftige Rauchwolke. In der Nacht hatte es stellenweise kräftig geregnet. Dadurch war der Smog weggewaschen worden und es zu einer ersehnten Abkühlung in der Hauptstadt gekommen.