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Schuld an Erdrutschen sollen Abholzungen sein

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Schuld an Erdrutschen sollen Abholzungen sein

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Bei den heftigen Regenfällen in Westchina hat es neue Todesopfer gegeben. Mindestens 29 Menschen kamen in den Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben. Insgesamt starben seit dem Wochenende mindestens 1100 Personen durch die tödlichen Unwetter. Da noch hunderte vermisst wurden, rechneten die Behörden allerdings mit weit höheren Opferzahlen.
Die Wassermassen rissen Geröll, eingestürzte Gebäude und Brückenteile mit.

Besonders hart traf es die Provinzen Gansu und Sichuan: In Gansu waren mehr als zehntausend Menschen von den Überschwemmungen eingeschlossen. Rund um die Stadt Zhouqu dauerten die Rettungsarbeiten nach den schweren Erdrutschen weiter an.

Sie wurden durch immer neue Regenfälle erschwert. Vorerst ist keine Besserung in Sicht, da die Meteorologen neue Unwetter vorausgesagt haben. Experten schätzen, dass die schweren Erdrutsche auf das Abholzen der Bäume am Bailong-Fluss zurückzuführen sind. Umweltschützer warnen regelmäßig vor den Folgen der unkontrollierten Straßen- und Umweltplanung in China.