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Kreml stellt Preisspekulationen bei Getreide unter Strafe

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Kreml stellt Preisspekulationen bei Getreide unter Strafe

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Die internationale Hilfe für den Kampf gegen die Brände in Russland ist fortgesetzt worden. In Moskau wurden zwei US-Flugzeuge mit Pumpen, Ausrüstung und Medikamenten an Bord erwartet.

Währenddessen wurden an diesem Freitag landesweit etwa 600 Brände gezählt, deutlich mehr als noch am Vortag. Die Temperaturen in Moskau gingen zeitweise herunter.

Der Kreml wiederholte seine Forderung, von morgen an bis zum Ende des Jahres kein Getreide zu exportieren. Dadurch sollten weitere Preissteigerungen verhindert werden. Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin sagte, es sei wichtig, unehrlichen Händlern begreiflich zu machen, dass sie sich besser an die Gesetze hielten, weil die Strafen höher ausfielen als mögliche Gewinne durch Spekulationen.

Für den Fall, dass die Händler die Preise in die Höhe trieben, kündigte die Regierung an, ihre Getreidevorräte auf den Markt zu bringen. Wegen der Brände rechnet Russland mit einer deutlich geringeren Ernte für dieses Jahr. Sie soll schätzungsweise ein Drittel niedriger als im Vorjahr ausfallen.