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Zwei spanische Feuerwehrmänner verunglückt

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Zwei spanische Feuerwehrmänner verunglückt

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Portugal hat seinen Kampf gegen die Walbrände fortgesetzt. An diesem Freitag wurden etwas weniger als 300 Brände gemeldet, darunter mehr als 30 größere Feuer, die vor allem den Norden des Landes verwüsteten. Die Regierung rief zu größerer Vorsicht auf. Die Bevölkerung sollte wachsam sein und kein Risiko eingehen. 1000 Feuerwehrmänner waren im Einsatz.

Die Behörden zeigten sich besonders besorgt angesichts der Brände in zwei Naturparks in Mittelportugal. Der betroffene Bürgermeister von Gouveia Álvaro Amaro sagte, das Land habe seit den zerstörerischen Bränden von 2005 nicht genügend Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

In Galizien, im Nordwesten Spaniens, starben zwei Feuerwehrmänner in den Flammen. Die genauen Umstände waren noch unklar. Der Brand war in der Nacht ausgebrochen. Der galizische Minister für ländliche Angelegenheiten Samuel Juarez schloss Brandstiftung nicht aus: “Die Umstände sind seltsam, da die Männer aus irgendeinem Grund den Anschluss an ihre Gruppe verloren hatten. Man soll jedoch nicht spekulieren, sondern die Ergebnisse der Ermittlungen abwarten.”

Der Brand bei Pontevedra zerstörte etwa 100 Hektar Wald und konnte erst an diesem Freitag Vormittag unter Kontrolle gebracht werden.
In einem benachbarten Dorf mussten die Einwohner sicherheitshalber ihre Wohnungen verlassen.