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Bombendrohung in Lourdes

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Bombendrohung in Lourdes

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Im französischen Marienwallfahrtsort Lourdes sind 30.000 Pilger nach einer Bombendrohung in Sicherheit gebracht worden. Bei der Polizei war am Vormittag die Nachricht eingegangen, vier Sprengsätze würden um 15 Uhr in der Nähe der Mariengrotte explodieren.

Die Polizei suchte das evakuierte Gelände ab, fand aber keine Bomben. Sprengstoffexperten, Spürhunde und Hubschrauber waren im Einsatz. Das Gebiet um den Heiligen Bezirk um die Grotte wurde abgesperrt.

Lourdes ist einer der größten Wallfahrtsorte der katholischen Kirche weltweit. Am 15. August, zu Mariä Himmelfahrt, kommen alljährlich besonders viele Gläubige nach Lourdes.

Der katholischen Kirche zufolge erschien hier Mitte des 19. Jahrhunderts die Mutter Maria einem Hirtenmädchen. Seither wird von Tausenden von Wunderheilungen berichtet.

Lourdes mit seinen rund 16.000 Einwohnern verzeichnet nach Paris die zweithöchste Zahl an Hotelbetten und Übernachtungen in Frankreich.