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China gedenkt der Opfer der Schlammlawine

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China gedenkt der Opfer der Schlammlawine

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Zehntausende gedachten in China der Opfer der Schlammlawine in der Provinz Gansu. Wie hier auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking wurden im ganzen Land die Nationalflaggen gesenkt. Mehr als 1200 Menschen waren am vergangenen Wochenende durch die Schlammlawine in der Stadt Zhouqu ums Leben gekommen. Mit Rufen wie “Auf gehts Zhouqu!” wollten die Pekinger den Menschen im Katastrophengebiet Mut machen.

In Zhouqu verneigten sich tausende Retter und Bewohner vor den Opfern. Der verheerende Erdrutsch war durch schwere Niederschläge ausgelöst worden. Geologen vermuten, dass zu viele Bäume in der bergigen Region gefällt wurden und die Schlammlawine deshalb entstehen konnte.
Mehr als 500 Menschen werden noch vermisst.

Tausende Soldaten sind weiterhin im Rettungseinsatz. Für die kommenden Tage haben Meteorologen erneut heftige Regenfälle vorausgesagt.