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Kein nukleares Risiko durch Brände

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Kein nukleares Risiko durch Brände

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In Russland wüten weiterhin Hunderte von Bränden.
Die Atomanlagen des Landes sind aber nach Angaben der Behörden nicht bedroht, die nuklearen Einrichtungen seien ausreichend gesichert. Es gebe auch keine neuen Brände in den von der Atomkatastrophe in Tschernobyl 1986 verstrahlten Regionen Russlands: “Wir können nun mit Sicherheit sagen, dass es kein nukleares Risiko durch radioaktive Kontamination gibt. Auch bestehen keinerlei ökologische Risiken oder Gefahren das es zu Explosionen kommen könnte, selbst wenn das Feuer die Atomanlagen erreichen würde.”

Die russischen Behörden hatten erst auf Druck von Umweltorganisationen zugegeben, dass es auch in den durch Tschernobyl kontaminierten Waldgebieten gebrannt hatte. Doch die Flammen vernichteten auch riesige Ernteflächen: Experten schätzten den bisher durch die Brände entstandenen Schaden auf rund 25 Milliarden Euro. Um Getreidespekulationen einen Riegel vorzuschieben, kündigte die Regierung an, im Falle anziehender Preise, die eigenen Getreidereserven auf den Markt bringen zu wollen.