Eilmeldung

Eilmeldung

Nach Feuerbrunst drohen Stürme

Sie lesen gerade:

Nach Feuerbrunst drohen Stürme

Schriftgrösse Aa Aa

Nach wochenlangen Bränden wird Russland nun von heftigen Stürmen heimgesucht. In St. Petersburg und Umland waren fast 100.000 Menschen ohne Strom. Starke Winde entwurzelten zahlreiche Bäume und behinderten den Bahnverkehr. Trotz der Abkühlung gibt es noch keinen Grund zur Entwarnung: Viele Brände glimmen unterirdisch weiter.

Der Sturm zog weiter Richtung Moskau.
Dort wird mit starkem Regen, Hagelschlag und Windböen gerechnet. Die Temperaturen sollen rasant sinken.

Unterdessen haben die Einsatzkräfte die schwersten Wald- und Torfbrände in der Geschichte des Landes weiter eingedämmt. Nach Angaben des russischen Zivilschutzes brennen zwar noch etwa 500 Feuer aber die betroffene Fläche konnte weiter verringert werden. Auch die Lage um das atomare
Forschungszentrum in Sarow – gut 400
Kilometer östlich von Moskau – sei unter Kontrolle. Hilfsmannschaften aus zehn Ländern unterstützen inzwischen die russischen Einsatzkräfte bei ihrem Kampf gegen die Flammen.