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Neues Seemanöver: Ärger auf der koreanischen Halbinsel

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Neues Seemanöver: Ärger auf der koreanischen Halbinsel

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Begleitet von Bürgerprotesten haben Südkorea und die USA ein weiteres gemeinsames Großmanöver vor der koreanischen Küste gestartet. Nordkorea antwortete prompt mit neuen Drohungen: Die Regierung in Pjöngyang warnte vor einem “heiligen Krieg der Vergeltung”.

Es ist das zweite Großmanöver binnen eines Monats. Elf Tage lang simulieren gut 56.000 südkoreanische und 30.000 US-Soldaten einen Krieg auf der geteilten Halbinsel. Hierbei handelt es sich um die alljährliche Militärübung, während das erste Seemanöver die Antwort auf die Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffes war. Südkorea und die USA machen Nordkorea dafür verantwortlich.

Ungeachtet der vertieften Spannungen mit dem Norden hat Südkoreas Präsident bei den Feiern zum 65. Jahrestag der Befreiung von der japanischen Kolonialherrschaft einen Drei-Stufen-Plan für die Wiedervereinigung vorgeschlagen. Mit einer Sondersteuer sollen die Kosten für die Integration aufgefangen werden.