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Streit um Abzug

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Streit um Abzug

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Zwischen US-Präsident Barack Obama und seinen Militärs zeichnet sich ein Konflikt über den geplanten Truppenabzug aus Afghanistan ab. Der neue amerikanische Kommandeur am Hindukusch, David Petraeus, warnte vor einem zu schnellen Rückzug. Aus dem Weißen Haus hieß es jedoch, es sei “unverhandelbar” die ersten US-Soldaten ab Juli 2011 nach Hause zu holen.
Das war Obamas Bedingung für seine Entscheidung, 30 000 weitere Soldaten in
den Krieg zu schicken.

Petraeus hatte jedoch mehrfach betont, im Kampf gegen die Taliban dürfe man nichts überstürzen. Es sei viel zu früh, um abschätzen zu können, wann dieser beendet werden könne.

Unterdessen hat der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates bekräftigt, sein Amt im kommenden Jahr aufzugeben. Er halte an seinem Vorhaben fest, 2011 in den Ruhestand zu gehen, sagte Gates in einem Interview.