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Helfen ist schwer in Pakistan

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Helfen ist schwer in Pakistan

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Noch immer kommt die Hilfe nur schleppend bei den Flutopfern an. Bislang konnten erst ungefähr 700.000 Bedürftige mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser versorgt werden; vor allem Kinder sind von tödlichen Infektionskrankheiten bedroht, die von schmutzigem Wasser und Insekten übertragen werden.

“Unsere Kinder sind krank. Das Wasser ist schmutzig. Schauen Sie sich an wie dreckig es in der Gegend ist. Senioren und Kinder trinken das verschmutzte Wasser”, klagt Bibi Zainab.

Straßen und Brücken wurden weggeschwemmt. Für die Hilfsorganisationen ist es oft nur schwer möglich, die Hilfe zu den Menschen zu bringen, und die Betroffenen stellt die Sintflut vor ganz neue Probleme: “Zu Hause haben wir ein Transportproblem und hier verlangen die Bootseigner 20 bis 40 Rupien von uns. Wie sollen wir sie bezahlen? Wir haben kein Geld, um das Wasser zu überqueren. Die Regierung muß etwas für uns tuen”, fordert Saleem Khan.

Auch wenn die Meteorologen für die kommenden fünf bis sechs Tage keinen Regen vorhersagen, dürfte es allerdings einen Monat dauern, bevor die
Überschwemmungen zurückgehen.