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Regierungsbildung in Belgien zieht sich hin

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Regierungsbildung in Belgien zieht sich hin

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In Belgien gibt es rund zwei Monate nach den Parlamentswahlen erste Fortschritte bei den Verhandlungen für die Regierungsbildung.
König Albert II. hat den Chef der französischsprachigen Sozialisten Elio Di Rupo damit beauftragt weiter zwischen den sieben Parteien zu vermitteln. Einer Umfrage zufolge genießt Di Rupo das Vertrauen der Bevölkerung. Die kommenden Gespräche werden zeigen, ob es ihm gelingt einen Kompromiss zu erreichen.

Bei den Wahlen im vergangenen Juni wurde die rechtsliberlale Neue Flämische Allianz unter ihrem Spitzenkandidaten Bart De Wever stärkste Kraft im Land. Sie tritt offen für Flandern als eigenständigen Staat ein. Di Rupo lehnt diese Forderung ab.

Der Prozess der Regierungsbildung wird sich voraussichtlich noch über mehrere Wochen hinziehen. Der Zwist wirkt sich auf die gesamte EU aus, denn Belgien hat derzeit den turnusmäßigen Ratsvorsitz inne.