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Mehr Hilfe für Flutopfer in Pakistan

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Mehr Hilfe für Flutopfer in Pakistan

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Angesichts der dramatischen Flutkatastrophe in Pakistan ist die internationale Gemeinschaft gefordert wie lange nicht mehr. Rund die Hälfte des Landes ist überflutet, die Infrastruktur zerstört.

Bislang erhielt die UNO nach eigenen Angaben 51 Prozent der angeforderten 460 Millionen Dollar Nothilfe. In einem bewegenden Appell rief UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Staatengemeinschaft zu mehr Hilfe für die Flutopfer auf: “Pakistan ist einem Tsunami in Zeitlupe ausgesetzt, dessen zerstörerische Kraft immer mehr zunimmt. Internationale Hilfsorganisationen tun, was sie können. Aber sie brauchen viel mehr Unterstützung.”

Ein Umstand, den islamistische Organisationen für ihre Zwecke missbrauchen, so Pakistans Präsident Asif Ali Zardari. Über vier Millionen Pakistaner haben durch die Jahrhundertflut ihr Hab und Gut verloren, sind obdachlos. Eine junge Mutter in einer Zeltunterkunft beschreibt: “Unsere Kinder haben gehungert. Unsere Häuser sind eingestürzt. Man hat uns hierher gebracht. Aber wer soll die ganze Verantwortung schultern?”

Etwa 20 Millionen Menschen sind nach Einschätzung der UNO in Not. Viele in Behelfsunterkünften warten noch immer auf Versorgung. Unterdessen breiten sich Krankheiten wie Durchfall, Cholera und Typhus aus.