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Positives Echo auf direkte Friedensgespräche

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Positives Echo auf direkte Friedensgespräche

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Die Ankündigung direkter Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern hat allgemein
ein positives Echo hervorgerufen. Die Konfliktparteien sagten zu, am zweiten September unter Vermittlung der USA in Washington miteinander zu reden.

Der amerikanische Nahost-Gesandte George Mitchell erklärte die Rolle der USA: “Wir werden unterstützend tätig sein. Es ist uns klar, dass dies in erster Linie bilaterale Gespräche sind, aber wir haben signalisiert, dass wir – wenn nötig und angebracht – Kompromissvorschläge anbieten werden.”

Israel und die Palästinenser hatten zuletzt Ende 2008 vor Beginn des Gaza-Krieges direkte Verhandlungen geführt.

Der israelische Regierungssprecher Mark Regev sagte, Tel Aviv sei froh über die Einladung. Regev wies gleichzeitig daraufhin, dass Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu schon seit eineinhalb Jahren direkte Gespräche vorschlage.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat den direkten Gesprächen nur nach massivem internationalen Druck zugestimmt.

Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat
betonte, die Palästinenser könnten die Gespräche nicht fortsetzen, falls die Israelis nach dem 26. September ihre Bautätigkeit im Westjordanland fortsetzten.

Hauptstreitpunkte in den Nahost-Verhandlungen
sind die Grenzen eines künftigen Palästinenserstaates sowie Sicherheitsgarantien für Israel.