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Pakistan kämpft weiter gegen Fluten

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Pakistan kämpft weiter gegen Fluten

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Während das Hochwasser im Norden Pakistans langsam zurückgeht, steigen die Pegelstände in der südlichen Provinz Sindh, am Fluss Indus.

Helfer sind an mehreren kritischen Stellen im Einsatz, um den Bruch von Deichen zu verhindern. Vor allem im Gebiet Schadadkot wurden am Wochenende viele Orte evakuiert. Zehntausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Die Wassermassen sollen in den nächsten Tagen landesweit zurückgehen. Eine Entwarnung ist das aber noch nicht: Wenn die Flüchtlinge nach Hause zurückkehren, finden die meisten dort kaum noch etwas vor. Vor allem ist oft die Ernte fortgespült oder in den Fluten verdorben.

Für morgen plant die Regierung eine große Beratung
zur Gesundheitslage. Es soll darum gehen, wie der Ausbruch von Krankheiten und Seuchen verhindert
werden kann. Hilfsorganisationen berichten von einigen Fällen von Cholera.

Zumindest kommt jetzt reichlich internationale Hilfe: Laut Regierung sind aus der ganzen Welt weit
über sechshundert Millionen Dollar an Geldern und Zusagen eingetroffen. Nach langem Zögern nimmt
Pakistan jetzt auch die Fluthilfe des verfeindeten Nachbarlandes Indien an.