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Blutbad im Hotel in Mogadischu


Somalia

Blutbad im Hotel in Mogadischu

Bewaffnete, als Armeeangehörige verkleidete Aufständische haben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ein Hotel gestürmt und etwa dreißig Menschen getötet. Unter den Opfern sind sechs Abgeordnete und mehrere Sicherheitsheitskräfte der Regierung.

Zu dem Anschlag bekannte sich die extremistische Islamistengruppe al-Shabaab, die der Regierung und den im Land stationierten Friedenstruppen der
Afrikanischen Union am Montag den Krieg erklärt und eine Offensive gestartet hatte. Bei den Straßengefechten kamen seit gestern mehr als vierzig Menschen ums Leben.

Den Anschlag auf das Hotel an diesem Dienstag verübten laut Augenzeugen drei Männer, von denen sich zwei später selbst in die Luft sprengten.

Die Gruppe Al-Shabaab verübte bereits mehrere blutige Anschläge mit zahlreichen Todesopfern. Sie bekämpft die schwache Regierung in Modadischu, die sich von Friedenssoldaten aus dem Ausland schützen lassen muss.

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