Eilmeldung

Eilmeldung

Regierung räumt Fehler ein

Sie lesen gerade:

Regierung räumt Fehler ein

Schriftgrösse Aa Aa

Nach dem blutigen Ende des Geiseldramas in Manila
mit mindestens neun toten Touristen aus Hongkong hat die philippinische Regierung Fehler eingeräumt.

Sicherheitsexperten hatten der Polizei klare Mängel hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und der verwendeten Taktik zur Befreiung der Geiseln attestiert.

Angehörige der Opfer gedachten unterdessen ihrer getöteten Familienmitglieder in einem Gottesdienst am Tatort.

Der philippinische Präsident Benigno Aquino bemühte sich, der Presse und dem anwesenden chinesischen Botschafter die Strategie der Polizei zu erklären. Zusammen mit Sicherheitsexperten aus Hongkong werde die Befreiungsaktion nun eingehend untersucht.

Präsident Aquino:“Vergessen Sie aber bitte nicht, dass der Geiselnehmer zu Beginn mehrere Geiseln freiließ. Deshalb dachten wir, er würde mit fortschreitender Zeit verhandlungsbereiter werden,- dies stellte sich jedoch leider als Trugschluss heraus.”

Der Täter hatte sich mit der Geiselnahme gegen seine Entlassung aus dem Polizeidienst wehren wollen. Nach zehnstündigen vergeblichen Verhandlungen nahmen Spezialeinheiten den Bus ein und erschossen den Geiselnehmer.