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Rettung für chilenische Bergleute läuft

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Rettung für chilenische Bergleute läuft

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Auf das Tageslicht müssen sie noch warten: Aber die 33 chilenischen Bergleute sind jetzt mit der Außenwelt verbunden. Das schmale Bohrloch, das die Retter in ihren Schutzraum getrieben haben, ist verkleidet und befestigt worden. Verpflegung oder Medikamente können jetzt leichter hinuntergeschickt
werden; in beiden Richtungen sind außerdem Briefe unterwegs.

Über zwei Wochen lang waren die Bergleute in siebenhundert Meter Tiefe eingeschlossen, bis jetzt wusste man nicht, was aus ihnen geworden war. Ihr Schutzraum dort unten ist fünfzig Quadratmeter groß; sie hatten Wasser und in begrenztem Maß zu essen.

Jetzt wird weitergebohrt: Ein Bohrloch soll für Belüftung und Kommunikation sorgen; durch die eigentliche, große Bohrung sollen die Männer dann nach oben geholt werden. Bis dahin wird es aber noch dauern – drei bis vier Monate.