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BHP will Potash "nicht um jeden Preis"

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BHP will Potash "nicht um jeden Preis"

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Mitten im Übernahmekampf um den kanadischen Düngemittelhersteller Potash präsentiert der australische Bergbaukonzern BHP Billiton eine ordentliche Halbjahresbilanz. Demnach stieg der Gewinn im Vorjahresvergleich um 47 Prozent auf umgerechnet 5 Milliarden Euro.

Das Angebot für Potash will BHP dennoch nicht erhöhen. Derzeit liegt es bei rund 31 Milliarden Euro. Das Potash-Management hatte abgelehnt und einen Aktionärsplan angekündigt, eine so genannte Giftpille – die BHP allerdings nicht schlucken will. Stattdessen heißt es, BHP habe die kanadische Regierung aufgefordert, die Regelung zu kippen. Gleichzeitig erklärte BHP, man werde Potash “nicht um jeden Preis” kaufen – auch wenn der Konzern sich eine Erhöhung der Offerte durchaus leisten könnte.