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Bloomberg: Kritik an Moscheebau ist unamerikanisch

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Bloomberg: Kritik an Moscheebau ist unamerikanisch

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Der New Yorker Oberbürgermeister Michael Bloomberg hat sich in aller Schärfe gegen Kritik am geplanten Neubau einer Moschee in unmittelbarer Nähe des Orts der Anschläge vom 11. September verwahrt. Beim jährlichen Ramadan-Dinner bezeichnete Bloomberg Kritik an den Bauplänen als “unamerikanisch”: “Der Islam hat den Anschlag auf das World-Trade-Center nicht verübt. Es war Al Kaida. Den Islam dafür verantwortlich zu machen, dass einige wenige eine große Religion verdreht haben ist unfair und unamerikanisch”.

Vor dem Treffen demonstrierte eine kleine Gruppe von Moscheebaugegnern. Führende rechtskonservative Republikaner, darunter Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin und der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses Newt Gingrich haben den geplanten Ort des Moscheebaus als ungeeignet bezeichnet. Der parteilose Bloomberg war als Kandidat der Republikanischen Partei 2001 zum New Yorker Oberbürgermeister gewählt worden.