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Geiseldrama: Manilas Polizeipräsident tritt zurück

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Geiseldrama: Manilas Polizeipräsident tritt zurück

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Die sterblichen Überreste der Touristen aus Hongkong, die bei der misslungenen Geiselbefreiung in der philippinischen Hauptstadt Manila ums Leben gekommen sind, sind in die chinesische Sonderverwaltungszone überführt worden.

Auf den Philippinen herrschte heute Staatstrauer. Präsident Benigno Aquino III. hatte das angeordnet.
“Wir bitten die Angehörigen um Verständnis. Wir werden die Fehler, die sich in unserer Vorgehensweise gezeigt haben, beheben. Niemand hat diesen Ausgang angestrebet, wir waren bemüht das Leben aller Geiseln zu retten”, erklärte Aquino.

Der Polizeipräsident von Manila, Rodolfo Magtibay, der die Erstürmung des Busses mit 16 Geiseln darin befohlen hatte, trat zurück. Vier Polizisten, die den Einsatz vor Ort leiteten, wurden entlassen. Der zuständige Regionalkommandeur der philippinischen Polizei hatte bei dem Einsatz klare taktische Mängel konstatiert.