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Anschlagserie im Irak

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Anschlagserie im Irak

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Bei Anschlägen mit Autobomben in zehn irakischen Städten sind nach Polizeiangaben mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 200 wurden verletzt.
 
Die Anschlagserie ereignete sich einen Tag nachdem die US-Armee die Reduzierung ihrer Truppen im Irak auf weniger als 50.000 Soldaten bekanntgegeben hatte.
 
Ab Ende des Monats sind die irakischen Sicherheitskräfte für die Terrorabwehr zuständig. Die Armee des Landes besteht derzeit aus knapp 200.000 Soldaten. Dem irakischen Generalstabschef Babaker Shawkat Zebari zufolge, sei das Land  noch weit davon entfernt, ohne Unterstützung der US-Truppen die innere Sicherheit gewährleisten zu können.
 
Kritiker befürchten eine Eskalation der Gewalt.
Der schwerste Anschlag richtete sich heute gegen eine Polzeiwache in Bagdad. Bei einem Großteil der Opfer handelt es sich um Polizisten.