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Gedenken an Mutter Teresa

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Gedenken an Mutter Teresa

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Mit einer Gedenkmesse im Kloster des Ordens der Missionarinnen der Nächstenliebe im ostindischen Kalkutta sind die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa eingeläutet worden.

Nach der Messe, an der etwa 1000 Menschen teilnahmen, wurden am Grab der 1997 verstorbenen Ordensgründerin Kerzen entzündet.

Diese japanische Sängerin komponierte zu ihren Ehren ein Lied: “Ich habe Mutter Teresa schon als Kind verehrt. Da ich Sängerin bin, singe ich jetzt Mutter Teresa-Songs. Es geht mir darum ihr Leben zu studieren,- aber natürlich möchte ich den Menschen hier auch helfen.”

Eine Freiwillige: “Für uns freiwillige Helferinnen ist es ein ganz besonderer Tag, da wir seit Monaten hier arbeiten, mit all den Schwestern.”

Am Abend setzte sich vom Bahnhof Kalkuttas der sogenannte “Mother Teresa-Express” in Bewegung,- eine rollende Ausstellung über Leben und Arbeit der am 26. August 1910 geborenen Nonne.

Mutter Teresa kam als 19-jährige Novizin nach Indien, wo sie 1950 ihren Orden gründete. Ein Jahr später nahm sie die indische Staatsbürgerschaft an. Durch die Verleihung des Friedensnobelpreises 1979 wurde sie weltbekannt.

Inzwischen gibt es ihren Orden in 137 Ländern, wo sich 5000 Schwestern um Kranke und Sterbende, aber auch um Behinderte, Waisenkinder und Arme kümmern.

Am 5. September 1997 starb Mutter Teresa im Alter von 87 Jahren.