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Ausschreitungen in Jerusalem

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Ausschreitungen in Jerusalem

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Palästinenser haben in Jerusalem rund ein Dutzend Autos in Brand gesteckt, nachdem jüdische Siedler sich einer Moschee genähert hatten.
 
Die aufgebrachte Menge warf zudem Steine und Rauchbomben auf die israelische Polizei.
 
Grund für den Zwischenfall war der Versuch jüdischer Siedler, über den Innenhof einer Moschee zu einer Wasserquelle zu gelangen, die für die Siedler ein biblischer Ort ist.
 
Unterdessen nannte der israelische Außenminister Avigdor Lieberman eine Verlängerung des Baustopps für jüdische Siedlungen im Westjordanland inakzeptabel.
 
Gegenwärtig ist der Ausbau der Siedlungen weitgehend ausgesetzt, das zehnmonatige Moratorium endet jedoch am 26. September.
 
Falls danach die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden, wollen die Palästinenser die nächste Woche beginnenden Friedensverhandlungen sofort wieder aufkündigen.