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New Yorker Bürger für Moschee

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New Yorker Bürger für Moschee

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Diesmal sind es die Befürworter, die sich bemerkbar machen: Sie sind für eine neue Moschee in New York, allerdings in der Nähe von Ground Zero – dort also, wo vor neun Jahren islamistische Attentäter die Hochhaustürme des Welthandelszentrums einstürzen ließen.

Religiöse Gruppen und Bürgervereine haben sich hier versammelt: Sie verweisen auf die politischen und religiösen Freiheiten, auf denen die USA aufbauen.

Die Moslems hätten sowieso das Recht, diese Moschee zu bauen, sagt der Rabbiner Arthur Waskow. Es sei aber auch richtig und klug, das zu tun. Das werde ein Leuchtfeuer für New York sein, für Amerika, für die Welt.

Für andere steht aber im Vordergrund, dass bei dem Anschlag hier in New York mehr als 2700 Menschen getötet wurden. Auch wenn die Moschee zwei Straßenblocks von Ground Zero entfernt sein wird und in nichts an eine Moschee erinnern soll: Für ihre Gegner bleibt sie eine Provokation.