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Übernahmeschlacht um Potash geht weiter

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Potash hat seinen Weißen Ritter nach wie vor nicht gefunden: Der kanadische Düngemittelhersteller hatte ein Übernahmeangebot des australischen Bergbauunternehmens BHP Billiton in Höhe von rund 30 Milliarden Euro zurückgewiesen – ein anderer Interessent ist allerdings derzeit nicht in Sicht. BHP startet unterdessen eine Charmeoffensive bei den Potash-Aktionären: BHP-Vorstandchef Marius Kloppers bricht noch diese Woche zu einer Werbetour nach Nordamerika auf. Der Konzern will Potash möglicherweise feindlich übernehmen.

All dies wird in China mit Skepsis beobachtet: Der chinesische Düngemittelhersteller Sinofert, an dem Potash 22 Prozent hält, erklärte, das Gebot von BHP werde große Auswirkungen auf das Unternehmen haben. Sinofert gehört zur Sinochem-Gruppe, mit der Potash laut unbestätigten Berichten Gespräche geführt haben soll, um das Angebot von BHP Billiton abzuwehren.

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