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USA: Übergriff auf muslimischen Taxifahrer

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USA: Übergriff auf muslimischen Taxifahrer

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Ein Mordversuch an einem muslimischen Taxifahrer in New York heizt in den USA die Debatte um das Verhältnis zum Islam weiter an.

Ein Taxifahrer aus Bangladesch wurde von einem weißen Fahrgast angegriffen, nachdem er sich auf dessen Nachfrage hin zum Islam bekannt hatte.

Der junge Mann – ein 21-jähriger Student – begann daraufhin völlig überraschend, den Taxifahrer zu attackieren. Mit Schnittwunden übersät rettete sich das Opfer ins Freie und hielt eine Polizeistreife an.

Der Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen, gab inzwischen eine Erklärung ab: Traurigerweise sehe man immer wieder, dass öffentliche Kritik am Islam zur Gewalt gegen Unschuldige führen könne.

Der aktuelle Bau eines 15-stöckigen islamischen Zentrums mit Moschee nur wenige hundert Meter von Ground Zero entfernt ist in den USA sehr umstritten. Gegner lehnen den Plan als “Ohrfeige” für die Familien der Menschen ab, die dem Terrorangriff vom 11. September 2001 zum Opfer gefallen waren. Befürworter sehen in ihm wiederum einen Beweis für amerikanische Toleranz.