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Erste Bilder der in Chile eingeschlossenen Bergleute

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Erste Bilder der in Chile eingeschlossenen Bergleute

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Das chilenische Fernsehen hat erste Bilder der unter Tage eingeschlossenen Bergleute gezeigt. Die Aufnahmen wurden mit einer Kleinkamera gemacht, die durch ein Bohrloch in fast 700 Meter Tiefe hinuntergelassen werden konnte. Die 33 Männer, die durch das Bohrloch auch versorgt werden, sind in guter gesundheitlicher Verfassung. Um sich die Zeit zu vertreiben, haben sie ein Domino-Spiel improvisiert. Die Kumpel sind seit dem 5. August eingeschlossen und wissen inzwischen, dass ihre Rettung noch Monate in Anspruch nehmen wird. Ihre Angehörigen haben die Aufnahmen gesehen und Hoffnung geschöpft. An diesem Samstag soll mit der Bohrung des Rettungstunnels begonnen werden. “Er scheint in guter Verfassung zu sein” so eine Frau. Er singt, hat seinen Eltern, seiner Frau und den Kindern Grüße übermittelt”. Inzwischen ist gegen die Besitzer der Mine im Norden Chiles Klage eingereicht worden. Die Angehörigen der Opfer werfen ihnen vor, die Grube wieder in Betrieb genommen zu haben, obwohl es Sicherheitsmängel gab.