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Opfer des Massenmords in Mexiko identifiziert

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Opfer des Massenmords in Mexiko identifiziert

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Nach dem Massenmord in Mexiko mit 72 Toten sind bisher etwa fünfzehn Opfer identifiziert worden. Dabei hätten Diplomaten der Herkunftsländer der Toten geholfen, erklärten die mexikanischen Behörden – Diplomaten aus Honduras, El Salvador, und Ecuador. Ein Ecuadorianer überlebte als einziger das Massaker. das von einem Drogenkartell verübt worden sein soll. Die Kartelle versuchen, Migranten auf dem Weg in USA zur Mitarbeit zu zwingen.  
In den Heimatländern der Ermordeten herrscht Entsetzen und Zorn. Die Vizepräsidentin von Honduras, Maria Antonieta de Bogran sagte: “Wir forden die mexikanischen Behörden auf, alles zu tun, um den Mißbrauch, die Ausplünderung und Gewalttaten zu stoppen, denen Mittelamerikanische Migranten auf ihrem Weg in die Vereinigten Staaten ausgesetzt sind.”
Die 72 Toten wurden auf einer Ranch im Norden des Bundesstaates Tamaulipas gefunden. Der Überlebende des Massakers erklärte, die Gruppe sei mit einem Lastwagen unterwegs gewesen; in der Nähe der Farm seien sie aus dem Lkw gezerrt worden – von Männern, die sich als Mitglieder der
Drogenbande “Los Zetas” ausgegeben hätten. Das folgende Massaker überlebte nur der 18-jährige Luis Freddy Lala Pomavilla aus Ecuador. Trotz seiner Verletzungen erreichte er eine Polizeiwache. Seine Mutter und seine 17-jährige schwangere Ehefrau erfuhren daheim in Ecuador von seinem Schicksal.