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Räumungen wegen Hochwasser in Pakistan

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Räumungen wegen Hochwasser in Pakistan

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In den Hochwassergebieten Pakistans wächst das Risiko von Krankheiten und Seuchen. Vor allem verschmutztes Trinkwasser ist für die Menschen eine ernste Bedrohung. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als 17 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Die Behörden ordneten die Räumung der Stadt Shahdat Kot an, die 350 000 Einwohner zählt. Auch Menschen aus anderen Regionen im Süden Pakistans müssen in Sicherheit gebracht werden. Die Regierung in Washington warnte unterdessen internationale Helfer vor möglichen Angriffen der radikal-islamischen Taliban. Solche Angriffe hätten in der Vergangenheit stattgefunden, so der Sprecher der UN-Vertretung, die sich mit der Koordination der humanitären Angelegenheiten befasst. Zur Zeit seien aber keine Angriffe zu befürchten. Hilfe kommt nicht nur aus Japan sondern auch aus zahlreichen anderen Staaten. Die deutsche Regierung entsandte ein Expertenteam und zwei Anlagen zur Aufbereitung von Trinkwasser in die Katastrophenregion.